Ernährung: Rote Beete – Blutbildner und Vitaminbombe

Wichtig für eine Blutneubildung ist, dass ausreichend Eisen im Körper vorhanden ist. Die rote Beete kann hier hilfreich sein, da sie einen hohen Anteil an Eisen besitzt. Allerdings ist das pflanzliche Eisen generell schwerer für den Körper aufzunehmen als tierisches Eisen. Deswegen empfiehlt es sich, die Resorption von Eisen durch Vitamin C zu unterstützen.

Doch nicht nur für die Blutneubildung ist die rote Beete wertvoll; in einer Studie von Ahluwalia, die im April 2013 in der Zeitschrift Hypertension veröffentlicht wurde, konnte festgestellt werden, dass zwei Gläser rote Beete-Saft die Blutdruckwerte bereits nach einer Stunde senken; der Effekt hielt bis zu 23 Stunden an. Auch andere Studien bestätigen diesen Effekt. Verantwortlich dafür werden die Nitrate in der roten Beete gemacht, die der Körper in Nitrite verwandelt. Da die rote Beete aber auch einen hohen Anteils an Oxalsäure hat, sollten Menschen, die Nierenprobleme haben, vorsichtig damit sein.

Die rote Beete zählt vor allem wegen ihrer sekundären Pflanzenstoffe und der B-Vitamine zu den gesündesten Gemüsesorten. Berüchtigt ist die rote Beete wegen ihres intensiven roten Saftes, der früher zu Färbezwecken verwendet wurde. Es ist das Betanin, das die Funktion der Leberzellen stimuliert, die Gallenblase kräftigt und dabei hilft, die Gallengänge gesund und frei zu halten; bei reichlichem Verzehr von roter Beete kann der Urin leicht rötlich werden. Für Sportler und sportlich aktive Menschen ist das Betanin wichtig, da Stoffwechselendprodukte, die ja reichlich im Sport entstehen, schneller und besser abtransportiert und entsorgt werden. Auch Gifte werden effktiver aus dem Körper ausgeschwemmt. Die rote Beete unterstützt weiterhin die Verdauung. Wertvoll ist dieses Gemüse zudem durch den hohen Anteil an Folsäure.

Es lohnt sich also allemal, die rote Beete auf den Speiseplan zu setzen. Denn dieses ursprünglich aus dem Mittelmeerraum stammende Gemüse schmeckt zudem hervorragend, es lässt sich auch in ungünstigen Lagen leicht kultivieren und erhebt keine besonderen Ansprüche. Obwohl es den ganzen Sommer hindurch angeboten wird, ist es ein klassisches Wintergemüse, das völlig problemlos über die Wintermonate hinweg gelagert werden kann.

Foodbloggerin Nina Maria aus München hat für uns zwei Rezepte mit roter Beete bereitgestellt. Einmal in flüssiger Form als gesunden Saft und einmal als leckere Rote-Beete-Kokos-Suppe. Und was verbindet Nina Maria mit der roten Beete?

„Seit ich denken kann, bauen meine Großeltern ihre eigene rote Beete in ihrem Garten an. Meine Oma legt sie nach der Ernte in großen Gläsern süß-sauer ein und die ganze Familie wird über´s Jahr damit versorgt. Ich nutze die Powerknolle gerne auch noch für Säfte, Suppen oder Rohkostsalate“.

Wir wünschen euch viel Spaß beim Ausprobieren und lasst es euch schmecken!

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2 Gedanken zu “Ernährung: Rote Beete – Blutbildner und Vitaminbombe

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